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Fotos siehe unten
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Die Tiere wohnen seit Juli 2010 wieder in ihrer Huette.
anklicken
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Meine
Meerschweinchen leben seit Juli 2006 in einem Holzgartenhaus. Vorher lebten
sie 9 Jahre auf dem Balkon.
Diese Haus wurde extra fuer die Tiere ein wenig veraendert. Das Fenster war
nicht zum Oeffnen. Also haben wir es so gestaltet, dass es auf Kippe und
auch ganz geoeffnet werden kann. Das Fenster ist immer geoeffnet und von
aussen mit Draht gegen Maeuse gesichert und von innen mit einem
Fliegengitter. Im oberen hinteren Giebelbereich haben wir ein zusaetzliches
Lueftungsgitter eingesaegt. Als Tuer waehlten wir eine zweifluegelige Tuere.
Diese ist mit einem Streifenvorhang vor Fliegen gesichert. Luft und
Tageslicht kommen aber ungehindert durch.
In der Huette steht ein Alu-Boxenschrank mit drei uebereinander liegenden
Boxen mit den Massen 100 cm x 70 cm. Weiter steht im Gartenhaus ein
selbst gebautes Gehege mit den Massen 160 cm x 80 cm, auf dem an einem Ende
eine feste Holzplatte geschraubt ist. Auf dem Brett kann ich den Streu- oder
Heuballen abstellen. Unter dem Gehege sind 6 Schwerlastrollen, damit das
Gehege auch anders plaziert werden kann. Auf dem Gehege ist ein Drahtdeckel
befestigt.
In den Boxen und dem Gehege sind immer ausreichend Haeuschen, Korkhoehlen
u.s.w. vorhanden. Diese gestalte ich immer mal wieder anders... oder ich
befestige die Haengematten in den Boxen. Frueher dachte ich immer, dass
sowas "Unsinn" ist, aber als ich mal eine zum austesten gekauft habe - wurde
ich von meinen Tieren eines Anderen belehrt! Sie lieben die Dinger!
Irgendein Tier liegt immer drin. Aber der grosse Nachteil ist, dass die
Tiere auch in den Haengematten koetteln und pinkeln... Also ist es sehr
wichtig, dass die Matten regelmaessig gewaschen werden!
In der warmen Jahreszeit kommen die Meerschweinchen tagsueber auch raus auf
die Wiese in ein variables Gehege.
Aber seht selbst:
Ein neuer Boxenschrank ist geplant! Drei Etagen mit je ca. 2,00 bis 2,20 m
mal 60 cm tief. Jede Etage soll bei Bedarf einmal teilbar sein. Die Front
soll nur durch Plexiglas im unteren Bereich begrenzt sein. Somit kann man
bequem die Tiere fuettern und beobachten.
Nach Fertigstellung werde ich natuerlich Fotos zeigen!
Damit will ich nicht mehr Tiere halten, sondern den Tieren mehr Platz geben.
Der
neue
Stall
ist
fertig!
Nach langer Planungszeit und Probleme das passende Material zu bekommen -
ist der neue Stall endlich fertig geworden.
Baubericht:
Zuallererst habe ich einen Stall im Kopf konstruiert. Dann habe ich im
Internet andere Stallbauten angesehen, um zu sehen wie Andere bestimmte
Dinge in die Tat umgesetzt haben. Darauf folgend habe ich mir im Internet
ein wenig Materialkunde von Holzspanplatten angeeignet. Schliesslich wollte
ich Holzplatten, die biegefest, quellarm und vor allem Feuchtraum geeignet
waren. Mir schwebten von Anfang an MDF-, MSB- oder OSB-Platten in Kopf
herum. Diese gibt es verschieden Qualitäten. OSB sind sehr biegefest und
stabil, da sie mit groben Holzspänen in drei Lagen immer quer zur vorigen
Schicht verleimt sind, sie haben eine grobe Oberflaeche. MDF haben feine
Späne, die in einer Masse gepresst und verleimt sind. Sie sind hervorragend
für den Innenbau geeignet - aber nicht feuchtraumgeeignet und nicht so
stabil wie die anderen Platten. MSB ist so ein Zwischending zwischen MDF und
OSB. Sie haben viel bessere Quelleigenschaften, also quellen weniger. Sie
haben eine gleichmaessige Oberflaeche, aber etwas groebere Spaene.
Ideal für Draussen. Die Biegefestigkeit ist fast so hoch wie die der
OSB-Platten. OSB gibt es für Feuchtraeume (OSB 3) und für Trockenraeume (OSB
2). Bei MSB sollte man die Bezeichnung P5 für Aussen nehmen. Nur diese ist
sehr stabil und fuer Aussen geeignet. Soweit die Theorie....
Also bin ich in den Baumarkt und wollte mir die Platten in meinen geplanten
Maßen zuschneiden lassen. Tja, kein Baumarkt hatte OSB 3 oder MSB P5 im
Zuschnitt. Das Witzige war auch, dass die Mitarbeiter nicht mal den
Unterschied zwischen OSB 2+3 oder MSB P3 und P5 kannten.... Nun ja - also
nachschauen was fuer Verlegeplatten in meinen Qualitaeten vorhanden waren.
Ich habe mich für MSB P5-Platten in der Staeke 19 mm entschieden. Erst mal
umrechnen und Nut und Feder abschneiden lassen. Aber so fehlten 20 cm an
Laenge und ich konnte den Stall nur 200 cm breit und 60 cm tief bauen.
Als Eckpfosten und um die Rueckwand zu verbinden, waehlte ich gehobelte
Pfosten von 54 x 34 mm. Dies Staerke nahm ich auch fuer die Leisten, wo die
Bodenbretter aufliegen sollten. Die Leisten, die zum Halt an die Rueckwand
geschraubt wurden, waren aber nur 44 x 22 mm im Querschnitt.

Also fing Torsten an zu bauen. Ich fungierte dabei
mehr oder weniger als Handlanger. Torsten freut sich ja auch, wenn er seine
vielen Maschinen mal nutzen kann... hihi....
Erst bauten wir das Holzgestell mit den Boeden darin auf. Zum fixieren der
Latten und Bretter nutzen wir den ueberaus praktikablen Druckluftnagler. Zum
festen Verbinden verwendeten wir Spaxschrauben in verschiedenen Laengen.

Im naechsten Schritt kam die Teichfolie dran. Ich wollte sie zum Abdichten
gegen den Urin auf die Bodenbretter legen. Am vorderen Brettende schlage ich
die Teichfolie um und tackere (auch mit Druckluft - schoenes Spielzeug!) sie
erst mal unterm Brett fest. Dann streiche ich die Folie mit einer Latte
glatt bis zur inneren Laengskante hinten und tackere sie dort hochgeklappt
fest. So auch die rechte und linke Seite und falte die Ecken so glatt wie
moeglich. Damit die Meerschweinchen die Raender der hochgezogenen Teichfolie
nicht abknabbern koennen, haben wir sie hinter einem 10 cm breiten
Plexiglasstreifen "versteckt". Das Eckproblem haben wir behoben, da Torsten
den Streifen mit einer Heissluftpistole passend gebogen hat. Die Streifen
haben wir mit kurzen Torx-Schrauben befestigt. Zum Schluss noch die
ueberstehende Folie mit dem Cutter-Messer abschneiden.

Da ich mein altes (war ja noch nicht sehr alt..)
Bodengehege unter den Boxenschrank schieben wollte, musste das unterste
Brett 50 cm Hoehe haben. Und damit die Bodenbretter nicht auf dieser Laenge
durchhaengen, mussten sie irgendwie verstaerkt werden. Eigentlich sollten
nochmal die 54x34 mm Leisten von unten an die vordere Kante der Bodenbretter
geschraubt werden. Aber dann haette ich weniger Platz um die Tiere ueber dem
Plexiglasrand hinweg zu versorgen. Also hatte ich die Idee, die
Verstaerkungsleisten von oben auf die Bretter und die Teichfolie zu
schrauben. So habe ich eine kleine Kante damit das Streu nicht gleich raus
faellt, wenn ich das Plexiglas heraus nehme. Ausserdem spare ich mir so 5 cm
an der Hoehe des vorderen Plexiglases ein.
So montiert kann man sich fest draufstuetzen ohne dass sich was verbiegt! Da
die unteren beiden Boxen bei Bedarf geteilt werden sollen, haben wir nach
weiteren Ueberlegungen die gleiche Lattenstaerke wie vorn fuer das
Mittelstueck genommen. Darauf soll die Trennwand geschoben werden.
Die ersten Bewohner.. Nun noch die Aluprofile zuschneiden und auf der
vorderen Leiste und den Seiten befestigen. - Aber was machen mit der
Befestigung der Mittelschiene fuer das Plexiglas? Ganz einfach: Die
Trennwand wird zusaetzlich geteilt, damit das kleinere vordere Teil immer
drinnen bleibt. An diesem Stueck werden die kleinen Aluprofile geschraubt.
So bleibt das Brett an seinem Platz und erfuellt die Funktion der
Plexiglashalterung. Das hintere Stueck der Trennwand kann bei Bedarf
eingeschoben werden. Die Trennwand ist uebrigens zu 20 cm vorn und hinten zu
40 cm geteilt. So koennen die Tiere das vordere Stueck als Schutzecke
nutzen, wenn das hintere Teil fehlt. Die Tiere koennen einfach ueber die
Trennleiste hobsen, auf der eine entsprechende Aluschiene montiert sind.
Sind die Boxen geteilt, dann ist die Trennwand komplett aus Holz und kann
zusaetzlich als Stuetzt dienen. Was aber eigentlich keine tragende Funktion
benoetigt. Nun noch die Plexiglasstreifen in 14 cm
Hoehe zuschneiden, die Kanten glaetten und in die Fuehrungen stecken.

Bis auf die Flaschenhalterungen ist der neue Stall
fertig. Eine ist zwar schon drin, aber bei den anderen sind erst mal
provisorische Drahthalter dran. Geht auch erst fuer den Uebergang.
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